Kategorie: Software

Creative Cloud Desktop App kann keine Updates mehr durchführen

Kennt ihr das, wenn sich die Creative Cloud so langsam zu einer verdammten Gewitterfront entwickelt, aus der nur noch Blitze und Hagel zu erwarten sind?

error-1002Es begann damit, dass ein Update für Illustrator aus der Creative Cloud Desktop Applikation heraus (heißt auf Programmeben eigentlich „ApplicationManager„) nicht funktionierte. Der Prozess blieb einfach bei jedem Versuch zu laden bei 2% hängen. Bei manchen Versuchen wurden zusätzlich Fehler-Codes ausgespuckt: Error #102, Error 402, Error 1002 … Auch nach ausgiebiger Recherche ließ sich dadurch kein bestimmbares Problem ermitteln. Fazit: Irgendwas funktioniert mit dem ApplicationManager nicht. 

Ich probierte wirklich alle Wege aus, die Adobe selbst zur Problemlösung vorschlägt – von den einfachsten bis zu den zeitraubendsten. Eine Reihe völlig ergebnisloser Versuche: Neustart der App. Neustart des Systems. Deinstallation (nur der Creative Cloud App). Verwenden des Adobe Cleaner Tools zum Reparieren der Host Datei. Beim Mac mit einem neuen Admin User anmelden und dann Installieren. Entfernen der Adobe Launch Deamons. Sicheres Entfernen sämtlicher Adobe Dateien mit CleanMyMac und immer wieder versuchen alles neu aufzuspielen …

Wann immer ich versucht habe, irgendetwas mit dem CreativeCloudInstaller zu installieren, brach diese Hilfs-App zum Regeln des eigentlichen Donwloads ab. Im Ergebnis blieb: Keine Chance Illustrator zu installieren und inzwischen alles vom Rechner entfernt, was irgendwie mit der Creative Cloud App zusammenhing.

Dann dämmerte es mir so langsam: Nicht der Adobe ApplicationManager ist das Problem, sondern der CreativeCloudInstaller funktioniert einfach nicht auf meinem Rechner (MacBook Pro mit Mac OS Yosemite 10.10.5). Da Adobe aber nirgendwo angibt, dass man auch ohne CreativeCloudInstaller an den ApplicationManager herankommt, schlägt Adobe logischer Weise auch keine Lösung vor.

Aber wenn man ein Problem erst erkannt hat, findet man auch eine Lösung: Tatsächlich bietet Adobe den ApplicationManager auch als komplette Version „ApplicationManager10.0_all.dmg“ (Dateigröße 75 MB) auf einer versteckten Webseite zum Download an.

ApplicationManager herunterladen

Die direkte Installation der Creative Cloud Desktop App funktionierte auf dem zuvor vollkommen bereinigten Rechner ohne jede Fehlermeldung. Immerhin.

Fuck AdobeCloudInstaller! Install the ApplicationManager directly!

Unzufriedenheit mit Adobe Creative Cloud wächst

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Das Arbeiten mit den Creative Cloud Programmen nervt doch ziemlich. Immer wieder treten Fehler auf, die völlig unerklärlich sind und zu deren Behebung man unglaublich viel Zeit braucht, weil das Programm zur Programmverwaltung total langsam arbeitet.

Zum Beispiel dieser Fehler: „Datei kann nicht geöffnet werden.“ Zur Erklärung dieses Fehlers werden gleich drei Möglichkeiten angegeben, die miteinander nichts zu tun haben. Man weiß also überhaupt nicht, wie man reagieren soll. weiterlesen »

InDesign 100% Ansicht ist nicht mehr 100%

Darf das wahr sein? Wenn man bei InDesign den „Apfel 1“ drückt, bekommt man keine auf den Screen abgestimmte 100% Darstellung mehr, sondern eine auf die Maße abgestimmte. Nicht nur dass dies praktisch nicht stimmt – man muss nur mal ein Lineal an den Monitor halten, nein, es ist auch furchtbar nervig, wenn man ScreenDesigns mit InDesign entwerfen will. Denn nichts ist wichtiger als die korrekte 1 zu 1 Darstellung mit 72 dpi – genau so, wie es User später im Browser sehen werden.

Bildschirmfoto 2013-08-07 um 11.15.52Nach minutiösem Groß- und Klein-Skalieren eines Test-Screenshots habe ich heraus gefunden, dass bei 67% Ansichtsgröße 72 dpi erreicht sind. Es gibt bei diesem Vergrößerungsfaktor nur minimale Renderfehler alle paar hundert Pixel, die man hinnehmen kann. Besser hab ich es jedenfalls nicht hingekriegt. Nun kann man aber doch nicht den halben Tag damit verbringen, ständig 67% tippen zu müssen, nur damit man die eigene Arbeit vernünftig beurteilen kann! Und es gibt tatsächlich eine Lösung, die man wahrscheinlich besser als „work around“ bezeichnen sollte:

In InDesign kann man sich Kurzbefehle (Tastenkombinationen) nicht nur selber belegen, sondern auch selber schreiben. Man muss dazu ein entsprechendes Script erzeugen und in den dafür vorgesehenen Ordner „Adobe InDesign CC/Scripts/Samples/JavaScript“ legen. Im Web findet man auch viele Snippets, die man als Grundlage für eigene Befehle nehmen kann. Ich habe eins für das Anpassen von Darstellungsgrößen gefunden und an die Werte angepasst, die für meine Rechner-Monitor-Kombination richtig sind. Lade dir hier das JSX-Script zur Erzeugung eines Kurzbefehls für die Darstellungsgröße von 72 dpi herunter (zip-File).

Bildschirmfoto 2013-08-07 um 11.28.47Anschließend musst du nur noch den Kurzbefehl anpassen. Dafür gehst du in InDesign auf „Bearbeiten/Tastaturbefehle“, wählst den Produktbereich „Skripte“ aus, um dann das neue Skript anzuklicken. Jetzt muss nur noch der gewünschte Kurzbefehl belegt werden („Apfel 1“ natürlich!) und fertig.

Was für eine Erleichterung!

studio adhoc arbeitet jetzt mit Adobe Creative Cloud

studioadhoc-creativecloud

Nicht, dass es uns leicht gefallen wäre! Adobe fährt derzeit eine so unkonzentrierte Marketing Strategie, dass man das Gefühl hat, denen fällt wöchentlich ein neues Preismodell ein. Dennoch hat uns die Aussicht, im ganzen Team auf sämtliche Adobe Programme zugreifen zu können, letztlich überzeugt.

Die ersten Berührungen waren dann auch ganz positiv: Die wesentlichen Programme scheinen auf unseren bisherigen Mac Book Pro Laptops ordentlich zu laufen. Nur die mobile Unterstützung ist dann doch nicht ganz so umfassend, wie angenommen. Photoshop Touch ist z.B. nicht im Umfang enthalten. Wer damit arbeiten will, muss die App kaufen, obwohl sie ganz normal im DownloadCenter der verfügbaren Programme der Creative Cloud angeboten wird.

Als nächstes werde ich ausprobieren, ob es tatsächlich nicht möglich ist, alte Adobe Software parallel zu Creative Cloud Software laufen zu lassen. Diese Vorab-Info schien mir doch zu absurd …